Articles tagged with: Katzen

Entlarvung, Fettrüsten und Katzen in Ketten

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Jan Mohnhaupt: Tiere im Nationalsozialismus, Hanser Verlag 2020 € 22.-

Tiere leben mit Menschen. Manchen schenken wir unser Vertrauen. Sie verrichten Arbeit und sind Nahrungsquelle, Begleiter und treue Freunde. Tiere erobern unser Herz. Der Umgang mit einem Tier ist selbstverständlich und alltäglich. Wie sich die Nationalsozialisten gerade diesem Tier-Mensch Verhältnis angenommen und ihre Ideologie damit bis in den letzten Winkel aller Haushalte positioniert haben, belegt Jan Mohnhaupt kenntnisreich in diesem Sachbuch. Schon in seinem ersten Buch Der Zoo der Anderen. Als die Stasi ihr Herz für Brillenbären entdeckte und Helmut Schmidt mit mit Pandas nachrüstete trug Mohnhaupt zusammen, wie mit Berliner Zoos Politik gemacht wurde. In Tiere im Nationalsozialismus geht er einen Schritt weiter und nimmt sich Tieren und Menschen im privaten Lebensbereich an, und zeigt dabei auch die Synergien zwischen nationalsozialistischer Politik, ideologischer Wissenschaft und Erziehung auf.

Autorin mit Katzenallergie

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Wir trafen die Frau, die anfangs nur ein einziges Buch über Katzen schreiben wollte: Erin Hunter, alias Victoria Holmes

Bücherfresser: Wir haben gehört, dass sich hinter dem Pseudonym Erin Hunter drei Schreiberinnen verbergen. Ist es sehr schwierig zu dritt an einem Buch zu arbeiten? Erin Hunter: Nein, ist es nicht. Es war meine Idee und ich schreibe die Bücher auch selbst. Nur wenn ich keine Zeit habe, schreiben die anderen beiden mit. Sie arbeiten sozusagen für mich.
BF: Wie kamen sie dazu Warrior Cats zu schreiben? EH: Der Verlag fragte mich ob ich nicht ein Buch über Katzen schreiben wolle, also habe ich das getan. Dabei habe ich eine Katzenallergie. Eigentlich wollte ich nur einen Band schreiben, aber der Verlag wollte mehrere. Kate und Cherry haben auch gesagt es sei so toll, da habe ich weiter geschrieben, und weiter und weiter ...