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Tanja Witte: Marilu, Arena Verlag 2021 € 15,00

„….also spielen wir das Spiel des Lebens, ihr und ich, oder besser: das Spiel um das Leben, meins nämlich, und vergesst niemals: Egal, ob das Leben mich liebt – ich liebe euch, und wie!“ Zitat: Witte, Marlu
Elli und Lasse werden von einem auf den anderen Tag aus ihrem normalen Leben gerissen. Beide müssen sich zusammen auf Schnitzeljagd begeben. Im Auftrag von Marilu, Lasses Schwester und Ellis beste Freundin. Leider handelt es sich dabei um keine schöne Schnitzeljagd so wie man sie früher als kleines Kind an Geburtstagen geliebt hat. Es geht um alles oder nichts. Es geht um Erinnerungen und Probleme. Es gibt keinen Schatz zu gewinnen, es geht um so viel mehr.
Dass es nicht nur darum geht Marilus Leben zu retten sondern auch selber an seine Grenzen zu kommen, konnte weder Elli noch Lasse davor erahnen. Jedoch haben alle drei Jugendliche eines gemeinsam: jeder hat sein Päckchen zu tragen und am Ende müssen sie rausfinden ob es zu schwer ist oder ob man damit leben kann. Lasse und Elli müssen den Wettlauf gegen die Zeit antreten und herausfinden ob das Leben sie liebt. Für mich transportiert das Buch eine wichtige Message, es geht darum das Leben zu lieben, auch wenn es dich auszuspucken droht.
Mich hat das Buch derart in den Bann gezogen, dass ich das Gefühl hatte mitten im Geschehen zu stehen. Auch die Emotionen der Jugendlichen bringt das Buch so deutlich rüber, dass ich manchmal nicht wusste ob ich jetzt weinen oder lachen soll.Manchmal hatte ich durchgehend Gänsehaut!

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