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Erin Jade Lange: Firewall, Magellan Verlag 2020 € 16,00

Vor einem Jahr hat sich ein Junge in Elis Schule angezündet, weil er gemobbt wurde. Seitdem gibt es an der Schule strenge Regeln, was auch die fast vollständige Überwachung der Social Media Kanäle der Schüler mit einschließt. Um einen Hackerwettbewerb zu gewinnen, erstellt Eli mit zwei weiteren Jungen eine Website, die von den Regeln ausgeschlossen ist und wo niemand überwacht wird. Darin sollen alle Mobber von dem Jungen, der sich angezündet hatte, durch peinliche Videos und ähnliches gerächt werden. Anfangs zieht sich die Geschichte und auch wenn sie nicht direkt langweilig ist, glichen sich manche Gespräche fast vollständig in ihrem Inhalt. Dafür ist das Ende sehr überraschend und gut geschrieben. Die Personen wirken am Anfang noch sehr klischeehaft, aber mit der Zeit ändert sich das. Das Buch ist in Jugendsprache geschrieben und wird aus der Sicht von Eli erzählt. Juliana, 14 Jahre

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Der 16-jährige Eli ist ein Hacker und steckt in der Krise: wahrscheinlich hat er bald die Cops am Hals;  sein Dad hat aus dem letzten Urlaub eine Striperin aus Florida als Verlobte angekarrt; er ist der Einzige, der weiß, dass der Schulschläger Vater wird (mit 16!); er hat Spanisch verhauen. Jetzt ist es ein Jahr her, dass Jordan Springer sich in der Cafeteria in Brand gesetzt und umgebracht hat. Zusammen mit Seth und Mouse bildet Eli ein Team für die ACM, einem wichtigen Computerwettbewerb. Im voraus programmieren sie ein Websiete, auf der sie vernichtende Videos von Jordans Mobbern hochladen. Das ist eine brandgefährliche Sache, denn die Cyber-Stasi ist immer auf der Suche nach solchen Seiten und ihren Betreibern. Als sie zwei Jugendlichen ernsthaft Schaden zugefügt und ihr Image zerstört haben, macht Eli eine Entdeckung, die alles bisherigen Wahrheiten verdreht und bis zum Suizid von Jordan zurückführt. Es kommt zum Showdown bei einer Schulaufführung. Meine Meinung: Das Buch ist interessant. Man erfährt etwas übers Programmieren und Hacken. Es gibt nur ine Sache, die mir nicht gefällt: das offene Ende. So etwas mag ich einfach nicht. Aber ansonsten ist das Buch cool. Matteo, 13 Jahre

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