Mit seinem Tod ihres Vaters blickt Rosa auf einen turbulenten, christlich jüdischen Lebensmix ihrer Familie in den 90er Jahren in München zurück.
„Schon die Vorstellung, eine halbe Stunde am Tisch zu sitzen, ohne zu zanken, zu schreien, zu weinen, war illusorisch.“ Noch immer glimmt in ihr die stille Sehnsucht nach einem Happy End.
Die Schwestern, Rosa ist die Jüngere, entwickeln unterschiedliche Bewältigungsstrategien zwischen den gegensätzlichen Kräften. Zum stimmungsprägenden, familiären Kosmos zählen auch Vaters Bruder in Israel und die aus Siebenbürgen stammenden Großeltern. Eskapaden, Fluchten, unerwartete Todesfälle, Demut, Glaube und Hoffnung webt Suffrin zu einem Lebensteppich, der von Rosa hier ausgerollt wird und sich um den Vater, die Mutter, vor allem aber um ihre Schwester legt. Kleine historische Ausflüge erweitern das Blickfeld.
So mäandern wir gespannt zwischen bekennendem jüdischem Leben, jüdischem Humor, Vertreibung und Gewalt, Neuanfang, Assimilation und ihrer eigenen Auseinandersetzung mit ihren jüdischen Wurzeln in München. Überraschend wird sich am Ende das Schwesternverhältnis neu konstituieren.
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