Bis zur Geburt ihres Geschwisters bringt Galshans Vater, ein Truckfahrer, sie in die mongolischen Steppe zu ihrem Großvater. Er lebt hier mit hunderten von Schafen und Pferden und findet Schule völlig nutzlos, wo sie eh schon lesen und Schreiben kann, ganz im Gegensatz zu ihm. Aber ein Mädchen? kann dieser hier nicht gebrauchen. Aus Galshan wird schnell eine souveräne und wilde Reiterin, denn in der mongolische Steppe sind Pferd und Reiterin unzertrennlich. Galshans Großvater wird ihr beibringen, einen eigenen Adler abzurichten. Als er sich im eisigen Winter bei -50 Grad verletzt, ist Galshan auf sich gestellt sein und ihm und sich zeigen was sie kann. In packendem Setting wird Galshan zur starken Mädchenfigur im Umgang mit der Natur, Traditionen und im Generationengespräch. Ein großartiger, sehr spannender Kinderroman, nicht nur, wenn man Pferde liebt.
9 Jahre, 5 Monate und 3 Tage schlägt Sisandas Herz nun schon, was ein wahres Wunder ist, denn wegen ihrer Herzkrankheit müsste sie Prognosen nach schon gestorben sein. Trotzdem lebt sie glücklich in Afrika, da sie eine Großmutter und eine Mutter hat, die sie sehr lieben.
Ciprians Leben ist die Straße. Mit seiner Familie zieht er von Ort zu Ort, wie das "fahrende Volk" es tut, Gaman, ihren Bären im Schlepp. Sein Vater ist Bärenführer, wie auch schon der Großvater und dessen Vater es waren und Ciprian es werden wird. Auf Marktplätzen führt die Familie den Bärenkampf vor und sammelt Almosen.