Apokalyptische Settings in Amerika sind jedem bekannt. Aber dieses Buch lebt davon, dass ständig Unerwartetes passiert. Südkalifornien ist der Wasserhahn abgedreht. Alles, was geschieht, geschieht zeitversetzt. Die Menschen reagieren. Auf Nachbarn, die das letzte Wasser wollen, das du besitzt. Auf die Flinte, mit der du bedroht wirst und besser abhaust. Auf das verloren Gehen der Eltern bei der Suche nach Wasser. Der Leser folgt vier jungen Leuten, die aus Gründen zusammen kommen, die mit dem Überleben zu tun haben. Man hetzt mit ihnen durch ein vertrocknetes Land, spürt den Durst und hofft auf einen guten Ausgang. Denn alles andere wäre eine wirkliche Katastrophe.
Wie sein Vater spielt Ash Bowman American Football. Als Defensive Tackle spielt er in der letzten Verteidigungslinie. Durch körperliche Attacken zwingt er den Gegner zu Boden. Eine harte Spielposition, die beim Zusammenprall regelmäßig seinen Kopf in Mitleidenschaft zieht. So verwundert es ihn zunächst auch wenig, als er nach kurzer Ohnmacht blaue Stoppschilder sieht.
Rowan und Cira, die beiden Hauptfiguren in diesem Buch, leben in einer Zukunft ohne menschliches Regierungssystem, nur von einem großen Supercomputer regiert. In dieser Welt, in der niemand mehr natürlichen Todes sterben kann, werden sie von ihrem Lehrmeister Scythe Faraday in den Bund der Scythe als Lehrlinge aufgenommen.
Inspiriert zu dieser Geschichte wurde Neal Shusterman durch die psychische Krankheit seines Sohnes. Mit seiner Hauptfigur Caden Bosch, 15 Jahre, führt uns der Schriftsteller in die Gedankenwelt einer Person, deren Symtomansammlung in kein genaues Krankheitsbild gefasst werden kann.