Kochlöffel auf den Topf, schon habt ihr das Schlagzeug entdeckt. Unter den 50 Instrumenten, die Ole und sein Sohn Hans Könnecke in diesem Buch vorstellen, ist es die Nummer eins. Wollt ihr den Geier an seinen Drums hören, dann scannt den QR der Seite mit dem Handy und sein elektrisierender Rhythmus ertönt.
Einem der drei beliebtesten Instrumente überhaupt, der Gitarre, gespielt von einem der beliebtesten Tiere überhaupt, der Kuh, entströmt ein viel gemütlicherer, melodiöser Klang, der das Pferd verträumt in die Ferne schauen lässt. Die Reihenfolge der hier vorgestellten Instrumente entspricht keiner klassischen Ordnung, sondern lässt uns nackt und klar in Klänge und Melodien eintauchen, als hätten wir die Instrumente zum selbst Ausprobieren auf dem Wohnzimmerteppich verstreut gefunden. Das Maul gespitzt, probiert der Elch die Lure und der Biber das Didgeridoo, das ihr euch ganz leicht mit einem Plastikrohr aus dem Baumarkt bauen könnt.
Ob Geige, Glockenspiel, Mundharmonika und Klavier, Computer, Trompete oder Triangel, neben den tierischen Musikern begeistern auch die Zuhörenden in diesem Buch. Ole Könnecke weckt sie alle mit minimalistisch pointiertem Strich zum Leben. Wir reihen uns gerne ein und hören die einminütigen, von Hans komponierten Musikstücke wieder und wieder. Dabei können wir versuchen, uns die bemerkenswert ungewöhnlichen Informationen zu den Instrumenten zu merken oder den trällernden Gesang der umwerfenden Schweinesolisten der Opernwelt nachzuahmen. Beim Einspielen von 28 Musikinstrumenten haben 21 Musikmachende geholfen. Die restlichen Musikinstrumente spielt Hans Könnecke selbst. Kein Wunder, wo man es doch auf der Kazoo in nur 30 Sekunden vom Anfänger zum Virtuosen bringen kann.
Habt ihr auch einen Favoriten unter den Musikinstrumenten?