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Deutscher Jugendliteraturpreis der Jugendjurys 2011

Foto: Die Bücherfresser trafen Ursula Poznanski in Frankfurt und Leipzig. Zum Interview

Ursula Poznanski, Erebos, Loewe Tb € 9,95

Nick Dunmore ist 16 Jahre alt und ein ganz gewöhnliches Schulkind. Eines Tages fangen ein paar Schulkinder an, sich merkwürdig zu benehmen. Sie verteilen DVD´s und machen mysteriöse Sachen. Jeder der eine DVD hat, spricht nicht darüber und sondert sich ab. Nick wird langsam misstrauisch. Er will unbedingt wissen, worum es sich bei dieser DVD handelt. Dann, in einer Pause, bekommt er eine von diesen DVD´s. Ereobs ist eins der Bücher, die man nicht mehr so leicht aus der Hand legt. Ich fand, dass Erebos eines der weltbesten Bücher sein sollte und empfehle anderen sehr, das Buch zu lesen. Mein Lieblingscharakter in diesem Buch ist Victor Lanski. Er ist eine Figur, die mit Nick, Emily und Speedy versucht, Erbos zu stoppen und herauszufinden, wer am Fahrradunfall von Nicks Freund Jamie Schuld war. Victor ist ein fanatischer Teeliebhaber mit einem schrecklichen Geschmack für Farbmuster. dieses Buch ist mein Lieblingsbuch, weil ich es einfach toll finde, wie Ursula Poznanski die Personen beschreibt und sie so den Szenen hinzufügt, dass die Geschichte einen Hang zur Wirklichkeit bekommt. Kristof, 12 Jahre

An Nicks Schule geht ein geheimnisvolles Spiel um. Diejenigen, die das „Glück“ haben, es spielen zu dürfen, verändern sich. Sie sind müde, spielen die Nächte durch, schwänzen Schule um zu spielen. Nick will wissen, was an diesem Spiel so spannend ist und sagt nicht nein, als es ihm angeboten wird. Kaum installiert zieht es auch Nick in seinen Bann. Ein Spiel, das so real wirkt, als stünde man selbst im Wald, nicht die Spielfigur. Ein Spiel, das deinen Namen kennt, dein Leben kennt- Dich kennt! Doch es ist nicht einfach nur ein Spiel. Der Spieler muss Aufträge in der Realität erledigen und wird dabei von anderen Mitspielern bespitzelt. So kann Erebos belohnen oder bestrafen. Aber geschaffen wurde es, um zu töten. Und genau vor diesem Problem steht Nick irgendwann. Tut er es nicht, fliegt er aus dem Spiel und da man es nur einmal spielen darf, kann er auch nicht noch einmal von Vorne beginnen.Ein Spiel, so real, dass man kaum zwischen Nick und seiner Spielfigur unterscheiden kann. Beide leben. Beide handeln. Wenn Nick spielt, dann ist es, als würde man ein normales Fantasiebuch lesen, in dem seine Spielfigur Abenteuer erlebt. Doch dann hört Nick auf zu spielen und plötzlich ist man wieder zurück im echten London. Ein Buch so spannend geschrieben, dass man sich am liebsten genauso fanatisch wie die Spieler von Erebos hinsetzten will und lesen, bis man weiß, wie es ausgeht. Die Handlung ist so vielschichtig und raffiniert aufgebaut, dass keiner durchblickt, dem man nur „erzählt“ worum es geht. Aber am Ende von „Erebos“ schlägt man das Buch zu und denkt „Ahh, so war das gedacht!! Das ist ja genial!!“ Antonia, 16 Jahre
Fangen wir mal mit dem Cover an. Das Cover von Erebos ist gelungen, da es so scheint als würde das darauf große schwarze Auge einen beobachten (passt auch zur Geschichte, finde ich jedenfalls). Außerdem sieht das Cover sehr benutzt aus und vermittelt somit den Eindruck, dass es ein viel gelesenes Buch ist. Ich finde, dass das die Funktion eines Covers sein muss, denn es soll einen zum Lesen bewegen. Eine Story, in der nicht zu viel Fantasie vorkommt, die aber trotzdem sehr spannend ist. Dieses Buch ist meiner Meinung nach ein absolutes Muss für jeden Bücherfreund. Ich gebe ihm daher die Note: 1 Evangelos, 13 Jahre
Das Buch verwickelt einen so sehr in seine Spannung, dass man immer weiter lesen MUSS. Ich konnte nicht aufhören zu lesen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht, also hatte ich das Buch in zwei Tagen durch. Inela, 12 Jahre

Erebos ist ein Buch, von dem man nicht mehr loslassen kann! Ich hab die ersten Seiten gelesen- es war 22 Uhr- und ich war tot müde. Irgendwann war es halb zwölf und ich war auf Seite 107!! Diese CD, die in der ganzen Schule rum geht, ist schon etwas merkwürdig. Es wird nicht drüber gesprochen und sehr viele Kinder kommen unausgeschlafen oder sogar gar nicht in die Schule. Nach einiger Zeit schreien manche der Schüler plötzlich im Unterricht, manche bekommen Zettel mit einem Grabstein und ihren Name drauf zugesteckt. Nick will heraus bekommen was es mit dieser CD auf sich hat, als er selbst eine bekommt: schweigen ist nun angesagt! Es spricht mit dir! Es beobachtet dich! Es prüft dich, und belohnt dich mit deinen größten Wünschen! Pia, 14 Jahre

Hammer! Als ich das Buch bekommen habe, hatte ich gerade ein anderes zu " bearbeiten", aber dies wurde dann irgendwann langweilig, und so griff ich zu "Erebos". Am Anfang dachte ich "Boah, wie langweilig!", aber dann ungefähr ab Seite 60-65 geschah das worum es in dem Buch geht; ich wurde süchtig danach, ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen und hatte es innerhalb von zwei Tagen ( inkl. Schule ) durch. Es geht zwar in dem Buch um die wachsende Abhängigkeit von Schülern von einem Computerspiel, jedoch ist dieses Buch so spannend, dass dieses Buch an sich selbst eine Suchtgefahr darstellt. Angemerkt sei noch, dass das Cover auch verdammt gut ist- es schaut einen förmlich an, mit dem aufgemalten Auge und das abgewetzte Muster schaut aus wie echt. Freddy, 16 Jahre
Wahnsinnig spannende Geschichte, super spannend geschrieben, fesselt von der ersten Seite an! Ich hatte wirklich das Gefühl, nach diesem Buch süchtig zu sein, wie Nick nach dem Computerspiel! Als ich um 11 Uhr abends im Bett das Buch zuschlug, wollte ich nicht damit aufhören - und habe es sofort noch einmal gelesen. Allein die Vorstellung, dass andere dich ausspionieren, es dann im Spiel verraten, das diese Informationen dann wieder benutzt um dich zu manipulieren oder zu belohnen, ist gruselig. Die Manipulation ist sogar so gut, dass man für das Spiel töten würde, auch wenn man den Menschen nicht kennt - oder mag. Und am Ende löst sich alles so perfekt auf, dass das die einzig mögliche Lösung scheint, auf die man vorher niemals hätte kommen können. Wirklich klasse! Kathi, 15 Jahre