Articles tagged with: Künstliche Intelligenz

Wissenschaftsthriller: Das Eigenleben künstlicher Intelligenzen

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Andreas Brandhorst: Das Erwachen, Piper Tb € 9,99

Axel Krohn ist verabredet. Mit wem weiß er nicht genau. Er will sich mit einem gewissen Rosebud, mit dem er sich übers Darknet verabredet hat, zu einem Handel treffen. Es geht um eine Millionen Euro. Axel will dem Fremden Zugangscodes für den Server der EZB verkaufen. Axel ist ein professioneller Hacker, er vertreibt Kreditkartendaten und weiteres. Als er zum Treffpunkt kommt, findet er nur zwei Leichen. Als er diese durchsucht findet er einen kleinen Stick, zuhause mit dem Computer verbunden stellt sich heraus, dass auf dem Stick ein geheimes Cyberwar Programm der NSA ist. Als er dieses Programm kopiert, gelang ein kleiner Teil ins Netz. Obwohl der sog. Infiltrator winzig klein ist, schafft er es die Welt im Chaos zu stürzen. Aber, das der Infiltrator nur der Anfang von etwas ganz großem ist, ahnt zu dem Zeitpunkt noch niemand.

Reale und virtuelle Welten – wer weiß noch, wo wir uns aufhalten?

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nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018, Jugendbuch

Karl Olsberg: Boy in a White Room, Loewe Verlag 2019 € 9,95

Es geht um den Jungen Manuel, der ohne Erinnerungen in einem weißen Raum aufwacht. Er kann nichts spüren, er kann nichts riechen. Wenn er spricht, dann "kommen die Wörter heraus", die er sagen will,  jedoch mit einer "Roboter-Stimme , die ganz sicher nicht seine ist. Es gibt eine sprachgesteuerte Machine, mit deren Hilfe er versucht, herauszufinden wer er ist. Plötzlich tritt ein Mann in das Zimmer und behauptet etwas Unglaubliches. Anmerkung vom Leser: Ich habe schon viele fantastische Bücher gelesen, doch dieses ist eines der Besten (auf jeden Fall Top 10). Erst baut es Spannung auf und dann gibt es ein vollkommen überraschendes Ende. Liam, 13 Jahre

Das Salz in der Suppe

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Marc-Uwe Kling: QualityLand, Ullstein Tb 2019 11.-

In kurzen bühnentauglichen Episoden erzählt Kling in seiner Gesellschaftssatire QualityLand vom smarten Leben in einem zukünftigen Deutschland, das  zu 100 Prozent von Algorithmen bestimmt wird. Widerstand zwecklos. Das ist doch nicht die Zukunft, das ist fast die Gegenwart, denkt die Leserin, die ihr herzhaftes Lachen bei dieser Lektüre auch nachdenklich macht. 159x schauen wir schon heute im Durchschnitt täglich auf unser Smartphone und teilen unser Leben mit Maschinen. Peter Arbeitsloser, die Hauptfigur dieses Romans, trägt sein Smartphone als persönlichen Assistenten im Ohr: den Ohrwurm.