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Nicolai Houm, Lügen schmeckt wie Knäckebrot, Oetinger 2019, 15,00€l

Vilde hasst Lügen. Und trotzdem fängt ihr neues Leben nach dem Umzug mit ihrer Mutter in der neuen Klasse mit einer Lüge an. Einer Lüge, hinter der ein so großes Geheinnis steckt, dass die 12jährige deswegen Herzklopfen, Bauchweh und Wut zugleich in sich trägt. Niemand darf wissen, dass ihr Vater seit Jahren im Gefängnis ist. Wie ein Kind dieses Wissen emotional aushält, sich aber ständig nach seinem Vater sehnt, der Mutter insgeheim Vorwürfe für ihre eigene Distanz zur gemeinsamen Vergangenheit macht, ist sprachlich dicht und packend geschrieben. Eine starke Geshichte über Freundschaft, Ehrlichkeit und der Sehnsucht nach Halt in der Familie. die es so nicht mehr gibt.