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Namina Forna: Die Göttinnen von Otera 01. Golden wie Blut Loewe Verlag 2020 € 19,95

In Dekas Adern fließt goldenes Blut. Das kennzeichnet sie als Dämonin, die von allen in dem Reich verachtet werden. Aber sie hat Glück, denn der König stellt eine Armee aus ihresgleichen zusammen, was sie vor dem Tod bewahrt und sie noch andere kennenlernen lässt, die so sind wie sie. Zusammen kämpfen sie gegen Monster, aber auch gegen die Unterdrückung der Frauen in diesem Land. Das Buch wird aus Ich-Perspektive von Deka erzählt, wodurch man viel über ihre Gefühle erfährt. Diese wirken aber teilweise etwas gekünstelt. Das Buch hatte eine leicht verständliche Jugendsprache. Auffällig war, dass Deka viele Freunde hatte, die man aber charakterlich gut auseinander halten konnte. Die Handlung dagegen hält nicht viele Überraschungen bereit und ist meistens vorhersehbar. Die angedeutete Diskriminierung der Frauen und Dunkelhäutigen wirkt manchmal etwas übertrieben und ist an anderen Stelle wieder viel zu wenig ausgeprägt. Dadurch wirkte die Welt, in der das Buch spielt, etwas blass und nicht richtig durchdacht. Zusammenfassend ist es ein schönes Jugendbuch, das aber nichts Neues bietet und sich nicht groß von anderen typischen Fantasy-Romanen unterscheidet.

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