Mitteilen ohne Sprache

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Penny Joelson: Ein kleines Wunder würde reichen, Fischer Verlag 2018 € 16,99

Nichts sagen zu können, sich nicht bewegen zu können und nichts zu tun, das können wir uns als gesunde Menschen nicht vorstellen. Doch die Hauptperson in diesem Buch, Jemma, ist es anders nicht gewohnt. Seit sie auf der Welt ist, sitzt sie im Rollstuhl, jeder nimmt Rücksicht auf sie und kümmert sich um sie. Besonders ihre Betreuerin Sarah. Als Jemma mitbekommt, dass ein ihr bekannter Junge getötet wurde und kurz darauf der Freund von Sarah ihr ein düsteres Geheimnis verrät, ist das Mädchen in Aufruhr. Am liebsten würde sie ihrer Familie alles erzählen, doch das geht nicht. Jemma kann nicht sprechen. Zu der ganzen Aufregung hinzu stellt sich heraus, dass Jemma noch eine Schwester hat, die ebenfalls adoptiert wurde. Wie kann ein Kennenlernen gelingen, wenn Jemma sich nicht mitteilen kann? Hilfe bekommt sie mittels einer Maschine, mit der man sich durch Schniefen mitteilen kann. Während Jemma übt mit ihrer Schwester zu reden, verschwindet ihre Betreuerin spurlos. Jemma weiß, was passiert sein könnte. Um ihre Gedanken verständlich zu machen, braucht sie Kraft und die Hilfe ihrer Familie.

Wenn sich plötzlich alles ändert

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Stephanie Höfler: Der große schwarze Vogel, Beltz & Gelberg 2018 € 13,95

Ben ist erst 14 als seine Mutter an plötzlichem Herzstillstand verstirbt. Seine Mutter, die eine so lebendige und lebensfrohe Frau gewesen war, welche es liebte lauten Jazz mitzugrölen, durch den Wald zu spazieren und Bäume zu umarmen.Ihr Tod lässt die Familie auseinanderfallen: Bens Vater verkriecht sich in der Wohnung und wird zu einer leblosen Hülle, gefangen in Trauer und Verzweiflung, der sechsjährige Karl reißt immer wieder von Zuhause aus und Ben selbst findet keinen Weg seine Trauer zu spüren, geschweige denn heraus zu lassen. Während das Leben weiter geht, schwankt er zwischen Erinnerungen und Akzeptanz und lernt dabei die wunderschöne Lina kennen, welche auch einige traurige Erfahrungen mit dem Tod gemacht hat.

Mit allen Sinnen zwischen virtuellen und realen Welten

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June Perry: White Maze, Arena Verlag 2018 € 18,00

Vivian Tallert, Tochter der millionenschweren Game-Entwicklerin Sofia Tallert, führt ein rundum verwöhntes Luxusleben: Dank ihrer High-Tech-Linsen kann sie in eine neue, virtuelle Realität eintauchen und dort mit ihren Freunden chatten. Den Tag verbringt sie am Pool liegend und imaginäre Cocktails schlürfend oder Designerstücke shoppend in der Stadt. Erst als sich seltsame Vorfälle häufen und Sofia Tallert einem überraschendem Herzinfarkt unterliegt, beginnt Vivian die vergangenen Geschehnisse genau unter die Lupe zu nehmen. Am Morgen der Tragödie schenkte Vivians Mutter ihr noch die ersten Testausgaben der von ihr entwickelten "Lucent-Linsen", welche den Komfort besitzen ihre Nutzer alle fünf Sinne wahrnehmen zu lassen. Dank ihnen ist es möglich, einen nicht vorhandenen Sand unter den Füßen zu spüren, den Geschmack eines Milkshakes in einer selbst kreierten Welt zu genießen. Doch Sofia erkannte, dass sich jemand Zugang zu ihren Meisterwerken verschafft hatte und die harmlose Traumwelt der Linsen in ein tödliches Gefängnis, aus dem es kein Entkommen gibt, verwandelt hatte. Für Vivian ist klar, dass ihre Mutter nicht des natürlichen Todes starb und ist besessen davon, die Wahrheit herauszufinden und den Mord an ihrer Mutter zu rächen. Schließlich heuert sie Tom, den Schulhacker, an und es entwickelt sich eine innige Verbindung zwischen den Beiden. Da Viv nirgends hin kann, bringt Tom sie in ein geheimes Lager, in welchem er und seine Hacker-Bande wohnen. Die Crew setzt alles daran, die manipulierten Linsen aufzuhalten und die Menschheit vor einem großen Unglück zu bewahren. Doch um den Mörder ihrer Mutter aufzuhalten, muss sie selbst die virtuelle Realität der Lucent-Linsen betreten und ist ihm somit schutzlos ausgeliefert. Kann sie ihren eigenen Sinnen, ihrem eigenen Körper überhaupt noch trauen? Und wie viel ist Vivian bereit für den Schutz der Menschheit zu riskieren? Ein rasanter Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Schöne Girlie Romanze

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Susanne Mischke: Don't kiss Ray, dtv 2017 € 12,95

Schon beim Lesen des Buchtitels dürfte klar sein, dass sich das Buch " Don´t kiss Ray" der Genre Girlie-Romanze anfügt. Und ja, ich vergöttere Liebesgeschichten, doch diese hat es mir mal wieder besondern angetan! Jill Goldberg ist eigentlich ein ganz normaler Teenager: krause Locken, eine Schwäche für gutes Essen und ausgeprägter Musikgeschmack. Als sie jedoch mit ihren Freunden einen Trip auf ein open-air Festival unternimmt und an einem Waffelstand einen äußerst attraktiven Jungen kennenlernt, beginnt sich ihr Leben drastisch zu verändern: der junge Mann ist kein geringerer als der Frontmann der beliebten Rock-Band "Broken Biscuits"! Doch wie es das Schicksal will, erwischt ein hartnäckiger Fan die beiden und postet zahlreiche Fotos auf jeglichen Fandom-Plattformen. Jill wird schlimm beleidigt und auch Gewaltattacken häufen sich, doch dieser Ray will ihr einfach nicht aus dem Kopf gehen...Wird sich Jill für ihre Sicherheit oder für die Liebe entscheiden? Und vor allem: wie viel sind die beiden bereit zu riskieren?
 Ein toller Liebesroman über die Reichweite des sozialen Netzwerkes und das Risiko welches sie mit sich ziehen!

Sport auf Dächern

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Jutta Wilke: Roofer, Coppenrath Verlag 2017 € 14, 95

In dem Buch geht es um das Mädchen Alice, das über ihre Freundin eine Gruppe Jugendliche kennenlernt, die zu den sogenannten Roofern gehören. Sie klettern ohne Kletterausrüstung auf Hochhäuser, filmen sich dabei und stellen die Videos ins Internet. Alice ist fasziniert, freundet sich mit ihnen an und verliebt sich in einen der Jungs. Doch als plötzlich ein Rivalenstreit unter den Roofern ausbricht und Alice Freundin eine lebensgefährliche Mutprobe bestehen muss, gerät alles außer Kontrolle. Ich finde, dass das Buch sehr gut geschrieben ist. Man kommt schnell in die Geschichte rein und trotz einiger eintöniger Stellen ist es ist von der ersten bis zur letzen Seite spannend. Ich kann das Buch vorallem 11- 13 jährigen empfehlen.

 

16. Juli 2018, 18:30Uhr: Lea-Lina Oppermann im Gespräch mit den Bücherfressern zu ihrem Roman „Was wir dachten, was wir taten“

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Lea-Lina Oppermann: Was wir dachten, was wir taten, Beltz&Gelberg 2017 € 12,95
Außergewöhnliche Lebenssituationen sind in der Jugendliteratur ein beliebtes Thema. Gewissen und Haltung, das Leben selbst steht plötzlich auf dem Prüfstand. Lea-Lina Oppermann hat ihr Debüt mit 16 Jahren geschrieben und und beeindruckt mit Schreibtalent und Beobachtungsgabe zu jugendlichem Denken und Handeln. Ihr Buch ist zum Lieblingsbuch der Jugendlichen und zur perfekten Schullektüre avanciert.
Nach der Lesung werden die Bücherfresser mit der Autorin ins Gespräch gehen.
Lea-Lina Oppermann, beschreibt  die Ausnahmesituation eines Amoklaufes in der hermetisch abgeriegelten Welt des Klassenzimmer auf hohem Spannungsniveau aus drei Perspektiven. Zwei Durchschnittschüler Mark, Fiona und ihr junger Lehrer Herrn Filler erzählen. Wie in Zeitlupe spiegeln sie in gekonntem rhythmischen Wechsel jede Bewegung des Eindringlings und der Gruppe und sehen dabei immer sich selbst im Zentrum der Situation.  Allen voran der Lehrer, dessen knapper Altersvorsprung und  Ausbildung ihn keineswegs erhabener oder aktiver gemacht haben. Selbst als der Täter einen Stapel Briefe mit seinen Wünschen auf den Tisch legt, Forderungen in denen jeder mal gezwungen wird, andere Bloßzustellen, kommt keinem die Frage in den Sinn, was hier überhaupt gespielt wird. Viele Möglichkeiten des Eingreifens verstreichen. Stück für Stück erkennen die Erzähler die Rolle Einzelner im Gesamtkontext der Gruppe und füllen ihre bisherige Nichtwahrnehmung mit defensiven Rechtfertigungen. Bei diesem Text handelt es sich um einen erzählerisch versierten,  düstern Zustandsbericht des Seins, der nach Diskussion und Klassenlektüre ruft.

 

Die Veranstaltung eignet sich für Jugendliche und Erwachsene. Eintritt € 5.-. Um Anmeldung wird geben.

Ein Interview mit Lena-Lia Oppermann, das wir auf der Buchmesse führten, finden Sie hier.

Ein Sturz mit Folgen

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Nicole Boyle Rodtnes: Wie das Licht von einem erloschenen Stern, Beltz und Gelberg € 14,95

Das Buch handelt von dem Mädchen Vega. Nach einem Sturz auf einer Party leidet sie an Aphasie. Das bedeutet, dass sie weder sprechen noch lesen oder schreiben kann. Sie hat den Verdacht, dass sie von jemandem geschubst wurde. Keiner will ihr das glauben. Bei einem Workshop trifft sie auf Theo, der ebenfalls unter Aphasie leidet. Sie verlieben sich. Aber wied sie herausfinden, ob ihr Verdacht richtig ist? Und wenn ja, wer hat sie geschubst?

 

Pakt mit dem Teufel?

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Jenny-May Nuyen: Nacht ohne Namen, dtv € 16,95

Ein spannender Fantasy Roman, der mich von Anfang an gefesselt hat. Es geht um das Mädchen Nicki, deren Freund Canon eines Tages verschwindet. Auf seiner Spur macht sie Bekanntschaft mit Traumdeutern, Besessenen und Dämonen. Sie schließt ausversehen einen Pakt mit dem Inkubus Jucitell Tallis. Kann sie trotz vieler Gefahren Canon finden?

 

Amoklauf in der Schule

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Marieke Nijkamp: 54 Minuten, Fischer Verlag 2017 € 14,99

Das Buch handelt von einem Amoklauf. Nach der Rede der Direktorin wollen alle die Aula verlassen, aber die Türen sind verschlossen. Tyler, der Amokläufer, fängt an zu schießen und will alle töten, die ihm je Unrecht getan haben. Das Buch ist aus der Sicht von vier Jugendlichen erzählt. Sie heißen Claire, Autumn, Tomás und Sylv. Sie haben alle etwas mit Tyler zu tun. Das buch bleibt immer spannend, das die Sichen wechselt und nicht alle in der Aula waren, als Tyler zu schießen begann. Ich finde das Buch sehr gut. Kleiner Geheimtipp, meinerseits!

 

Ermittlungen à la Agatha Christie

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Robin Stevens: Mord ist nichts für junge Damen, Knesebeck Verlag € 15,00

In dem Buch geht es um die Mädchen Daisy und Hazel, die eine Detektei eröffnet haben. Das Buch spielt im Mädcheninternat in England der 30er Jahre. Die beiden Mädchen sind 13 Jahre alt, als Hazel die Leiche ihrer Lehrerin Miss Bell entdeckt. Als sie allerdings mit einer Aufsichtsperson zum Tatort zurückkehrt, ist die Leiche verschwunden. Keiner glaubt den beiden Mädchen, deshalb ermitteln sie auf eigene Faust. Können Sie den Mörder fassen?

Vertrackter Thriller, bei dem man nicht zu viel verraten darf

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Monika Feth: Der Erdbeerpflücker, cbt € 8,95

In diesem Buch geht es um die Hauptperson Jette. Sie ist Tochter von einer Autorin. Ihre Eltern leben getrennt. Jette hat eine Freundin namens Caro. Diese wird eines Tages ermordert. Daraufhin schwört Jette öffentlich Rache und macht den Mörder auf sich aufmerksam. Das Buch ist spannend aufgebaut. Es erzählt abwechselnd aus verschiedenen Sichten. Ich finde allerdings, dass der Klappentext zu viel verrät. Das Cover, finde ich, passt sehr gut zum Buch.

Eine Vatersuche, ein Paket und ein wenig Magie

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Tom Llewellyn: Der magische Faden, Thienemann Verlag 2017 € 12,99

Markus ist ein ganz normaler Junge. Er lebt zusammen mit seinem Bruder Lukas, seiner Schwester und seiner Mutter in einem Haus in Amerika. Sein Vater., ein Archäologe, ist, seit er in Griechenland eine unglaubliche Entdeckung gemacht hat, verschollen. Seit Jahren haben Markus und seine Familie nichts mehr von ihm gehört. Bis eines Tages ein Paket aus Griechenland ankommt, in dem sich ein merkwürdiger Faden befindet. Als Markus ihn  berührt, bekommt er einen Schlag. Kurz darauf beginnt das ganze Haus zu leuchten. Das lockt nicht nur Tiere sondern auch seltsame Menschen an.

Buchmagie im London des 19. Jahrhunderts

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Kai Meyer: Die Spur der Bücher, Fischer Verlag 2017 € 19,99

London im 19. Jahrhundert: Mercy Amberdale ist eine jener, die mit der Kraft der Bücher Magie wirken können, die Bibliomantik. Doch sie hat diesen Fähigkeiten nach traumatischen Ereignissen abgeschworen. Als ein Buchhändler und alter Freund ihres Vaters auf mysteriöse Art mit genau jener Kraft der Bibliomantik ermordet wird, geht Mercy dem Fall mit ihren Freunden Tempest und Philander nach. Ohne es zu wollen, wird sie immer tiefer in die Sache verstrickt und deckt dabei mehr, als nur einen Mord auf.

Reale und virtuelle Welten – wer weiß noch, wo wir uns aufhalten?

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Karl Olsberg: Boy in a White Room, Loewe Verlag 2017 € 14,95

Es geht um den Jungen Manuel, der ohne Erinnerungen in einem weißen Raum aufwacht. Er kann nichts spüren, er kann nichts riechen. Wenn er spricht, dann "kommen die Wörter heraus", die er sagen will,  jedoch mit einer "Roboter-Stimme , die ganz sicher nicht seine ist. Es gibt eine sprachgesteuerte Machine, mit deren Hilfe er versucht herrauszufinden wer er ist. Plötzlich tritt ein Mann in das Zimmer und behaupted etwas Unglaubliches. Anmerkung vom Leser: Ich habe schon viele fantastische Bücher gelesen, doch dieses ist eines der Besten (auf jeden Fall Top 10). Erst baut es Spannung auf und dann gibt es ein vollkommen überraschenedes Ende. Liam, 13 Jahre

Ein Bunker, ein Angriff und nur drei, die sich wehren können

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Andy Briggs: Inventory 01. Der Tresor der gefährlichen Erfindungen, Arena 2017 € 9,99

Seit seine Eltern auf mysteriöse Weise verschwunden sind, lebt Dev bei seinem Onkel auf einer Farm. In der Schule ist Dev ein Außenseiter. Doch als eines Tages seine Klassenkameraden Lot und Mason bei ihm auftauchen, greift plötzlich eine kleine Armee die Farm an. Sie will in das Inventory eindringen. Dabei handelt es sich um einen unterirdischen Bunker, in dem hochgefährliche Erfindungen wie Waffen und Spezialfahrzeuge lagern. Mit Hilfe einiger dieser Hightechwaffen sind Dev, Mason und Lot die einzigen, die die Angreifer daran hindern können. so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, und bald auch ein Wettlauf ums Überleben. Mir hat das buch gefallen, weil es schon nach ein paar Seiten sehr spannend ist. Der Leser weiß ebenso wenig, wie die drei Hauptfiguren, hinter was die Angreifer her sind. Die drei sind in großer Gefahr und der Leser fibert mit ihnen mit. am Schluss macht Dev eine schreckliche Entdeckung und man will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Fortsetzung folgt...

Erzählerische Wundertüte

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Benjamin Tienti: Salon Salami. Einer ist immer besonders, Dressler 2017 € 12,99

Sich vorzustellen nur mit dem Papa und ohne Mama zu leben, ist für jedes Kind nicht auszudenken. In dem Buch wird dem Leser schnell klar, das Leben ist nicht immer "Friede, Freude, Eierkuchen". Das Buch ist wie eine Art Wundertüte. Man erfährt erst nach und nach, was passiert ist. Den Grund, warum die Mutter nicht da ist und wo sie ist erfährt man erst ganz am Schluss. Es ist kein schöner Grund. Und so macht sich Hanni mit der Frau vom Jugendamt, welche sie am Anfang bei einer ziemlich skurilen Aktion kennen gelernt hat, die hier nicht verraten werden soll, auf die Suche nach ihrer Mama. Mich hat das Buch so gerührt und mitgenommen, dass ich manchmal echt ein paar Tränen verzwicken musste. Ich fande es trotzdem ein total schönes Buch, weil halt nicht immer alles so ist, wie es in einer Bilderbuchfamilie sein sollte.

Lotta-Leben in Australien

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Alice Pantermüller: Mein Lotta-Leben 11. Volle Kanne Koala 2017, Arena Verlag € 9,99

Cola zu trinken ist ja so cool. Dabei aber auch was zu gewinnen, das ist unbeschreiblich. Natürlich will Lotta Cola trinken, um zu gewinnen, was zu gewinnen ist: Eine Reise nach Australien. Nur darf sie keine Cola trinken und schon gar nicht nach Australien reisen. Doch als sie dann unerlaubterweise Cola trinkt, die Reise gewinnt und bekannt gemacht wird, dass es gar nicht nach Australien geht sondern in ein "Australiencamp" in Deutschland, steht der Reise mit ihrer besten Freundin nichts mehr im Weg. Dort gibt es nicht nur einen süßen Koala, Challenges, komische Leute und einen Sonderpreis sondern auch ziemlich aufregende Abenteuer. Als sie dann auch noch....nein, das Ende verrate ich noch nicht. Empfehlen würde ich das Buch Mädchen, die die letzten Teile schon gelesen und gemocht haben.

Haben wir einen freien Willen zu werden, wie wir es möchten?

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Sofie Jordan: Infernale, Loewe Verlag 2016 € 17,95

Davy Hamilton ist überdurchschnittlich musikalisch begabt. Doch auf einmal ändert sich alles für sie. In der Schule wurde ein DNA Test durchgeführt. Laut Ergebnis  steht fest, dass Davy das Mördergen besitzt. Dadurch entfernt sich ihr Freund Zac und ihrer Freunde von ihr. Da sie als "Träger" nicht mehr auf ihre alte Schule gehen darf, kommt sie auf eine spezielle Schule zusammen mit anderen Trägern. Hier ist nichts mehr normal. Der Unterricht findet für die "Träger" in einem Käfig unter Bewachung statt. Wird Davy so werden, wie man es ihren Genen nachsagt? Oder hat sie einen freien Willen und kann über sich selbst bestimmen? Mir hat das Buch gut gefallen, weil es zeigt, wie beeinflussbar wir sind. Elli 12 Jahre