Lutz van Dijk: Bis bald, Opa. Peter Hammer Verlag 2019 €

Wie gewöhnlich fährt Daniel in den Winterferien zu seinem Opa Anton. Dieser lebt bei Kaptstadt in Südafrika. Dort, in Marsiphumelele,  leitet Opa Anton zusammen mit seinem Mann Opa Ivo ein Kinderhaus. Das war schon immer so, solange Daniel denken kann. Doch in diesem Jahr, kurz vor der Abreise, bekommt Daniels Mama einen alarmierenden Anruf. Opa Anton liegt im Krankenhaus. Spontan beschließt Daniels Mutter mitzureisen. Auch ihr Freund und seine Tochter werden Daniel und seine Mutter begleiten. Kaum gelandet, umfängt die kleine Patchwork-Familie die Farbigkeit eines südafrikanschen Sommers, die Sprachenvielfalt des Landes, das pralle Leben, in deren Mitte die persönliche Lebenssituation steht. Gekonnt jongliert der Autor in seiner Geschichte mit der Vorbereitung eines Abschiedes und schreibt dabei eine Liebeserklärung an die Kraft des Lebens.

Eintritt € 5.- Um Anmeldung wird gebeten.

Lutz van Dijk, geboren in Berlin, deutsch-niederländischer Schriftsteller, zuerst Lehrer in Hamburg, später Mitarbeiter im Anne-Frank Haus in Amsterdam, lebt seit über 15 Jahren in Kapstadt, wo er Mibegründer der Stiftung HOKISA ist, die Kindern und Jugendlichen, die mit HIV/Aids leben und keine Eltern mehr haben, in einem der ärmsten Townships bei Kapstadt ein Zuhause gibt. Sein literarisches Schaffen umfasst Themen zur Geschichte und Gegenwart Afrikas (er lässt insbesondere Kinder und Jugendliche Südafrikas zu Wort kommen),  ebenso Lebensgeschichten jüdischer Jugendlicher aus der Zeit des  Nationalsozialismus und von Jugendlichen, die sexuellen Minderheiten angehören.