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Bookuck 2017: Poesie beim Einkaufsbummel

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Kennen Sie ein Reim aus Kindertagen? Sie dürfen das Dichten auch selber wagen.“ Die Frage nach einem Lieblingsgedicht für unseren Poesie Parcours entfachte ungeahnte Resonanz. Kaum war das Schaufenster für bookuck dekoriert staunten wir nicht schlecht. Ob Groß, ob Klein, ein jeder trug ein Gedicht im Herzen, das uns dann gleich vom Tresen weg vorgetragen wurde. Unsere Palastgemächer füllten sich mit unzähligen Reimen, poetischen Sentenzen und Sprachspielereien. Die farbigen Kartons, auf denen man sein Gedicht für diese Aktion beisteuern durfte, fanden reißenden Absatz. Manche beschrieben ihn gleich im Laden, andere steckten ihn zu ihren Einkäufen und brachten ihn als kleines Kunstwerk zurück, mit Worten in Schönschrift und Bildern verziert. Im Moment der Übergabe wurde das Werk oft mit einer Geschichte umrahmt, die uns von der Verbindung des gewählten Gedichtes zum Schreiber erzählte. Neben Klassikern wie Ringelnatz und Morgenstern, Fried, Goethe, Brecht, Benn, Domin und Kaleko, Songtexten und kleinen Zweizeilern waren auch unzählige selbst gedichtete Verse dabei. Die fiktionale "Wäscheleine" der Gedichte wuchs zum „kilometerlangen Strang“.

Bookuck 2016: Bücher statt Eier!

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„Wohin geht denn Ihre nächste Tour?“ Ein neuer Fahrgast schaute über seinen orangen Bookuck-Flyer auf unsere Buchhaltestelle. Er hatte eine ganze Reihe von Buchhandlungen darauf markiert und kam von fern. Ein Buchhandlungsreisender. Wie wunderbar! „Sind Sie der Buchpalast mit der Ausstellung?“ Der zweifelnde Ton verriet einen weiteren potentiellen Neukunden, der gerade am Ziel eintraf. Die Bücherfresser lockten am Tag der Münchner Buchhandlungen mit Flyern und Fahrplan als Hobby-Trambahner Passanten von allen Plätzen und Ecken zum Buchpalast. Die stündlichen Sternfahrten entstanden in gemeinsamer Ideenschmiede mit einer Kundin, Anette Spieldiener. Die Münchner Schatzsuche zu Menschen und Orten, ihre literarischen Führungen zusammen mit Michael Weiser als Stimmencollage in Raum und Zeit inszeniert, die Buchhandlung dabei in der Mitte eines imaginären Sterns, erschien uns wie Buchhandlungskultur zum Anfassen. Bookuck wurde für uns zum Tag, der unsere Lebendigkeit, unser Herzblut und die Nähe zu den Menschen in unserem Viertel sichtbar machte. Bald mischten sich auch gute Buchpalastkunden, die Zeit vergessend, unter die Fernreisenden. „Hilfe, meine Eier!“, stieß eine Kundin plötzlich hervor. Sie war von ihrer Einkaufsroute abgekommen und lauschte den Büchern. Bookuck setzte Prioritäten und wir schwammen im Regen wie die Fische im Wasser und genossen diese gelungene Imagekamapange mit jedem neuen Gespräch. Selbst wenn es im nächsten Jahr schneien sollte, bookuck macht süchtig und ist einfach ein Traum. Wir wollen mehr!

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Wer liest gewinnt! hieß unser Motto zum ersten bookuck in München. Viele Aktionen rund um Bücher und Lesen locken Passanten in die Buchhandlungen der Stadt.

Trauen Sie sich, anderen ein Stück aus einem Buch vorzulesen? Dann schenken wir Ihnen das ganze Buch. Wollen Sie erfahren, wie es ein Profi macht? Dann kommen Sie mit Jaromir Konecny ins Gespräch. Münchens berühmter Bühnenliterat und Buchautor verrät, wie man mit Witz und Charme sein Publikum bannt. Wir freuen uns auf spontane Begegnungen zwischen Literatur und ihren Lesern und Zuhörern. Das Lesealter spielt keine Rolle.