mebs-himmel

Gudrun Mebs, Harald Lesch, Erzähl mir was vo Himmel und Erde, cbj Tb 6,99

Meine fünf Freunde hier vertragen die Wahrheit, das können Sie mir glauben. Kinder belügt man nicht!“ Zitat: Mebs, Erzähl mir was
Kunststück, wenn Kinder, und sind sie noch so klein, uns Erwachsene ständig löchern, noch dazu mit Fragen, bei denen man sich selbst mit der Wahrheit nicht so auskennt. Manchen dieser Quälgeister sollte man unbedingt mal einen Professor zum Geburtstag schenken und das Elend der kindgerechten Antworten weiterreichen. Ida, das glückliche Geburtstagskind, bringt zum ersten Treffen mit ihrem Geschenk gleich einen ganzen Tross Freunde mit. Allen voran Lisa, die oberschlaue Nervensäge, mit dem Schreibheft unter dem Arm und ihrer kleinen Schwester, dem Windelzwerg, im Schlepp. Lucas mit der Zahnspange, und der dicke, gemütliche Tim. Schon diese Truppe allein birgt allerlei Sprengkraft, wenn sie im Stadtpark umherzieht, den Anfang von Allem zu ergründen. Der Prof, ein Mann mit Sprachwitz und einem Kopf voll einleuchtender Bilder ist eine Mischung aus wundersamem Märchenonkel und praxisorientiertem Pädagogen, der den Kindern auf Augenhöhe begegnet. 
„Es hätte im Universum auch anders kommen können“, sagt er. Klaro, wenn man bedenkt, wie viele Felsbrocken im All rumbummeln.
Zwischen „Wellengeschwabbel“ und „Pommessträuchern“ entwickelt diese Geschichte über den Anfang unseres Universums und über das Wesen von Erde, Sonne, Mond und Sternen eine atmosphärische Strahlkraft, die alle verzaubert. Selbst der Windelzwerg kapiert seinen Teil. Anschaulich wird im kindlichen Spiel der Grundstein von Erkenntnis und Wissen gelegt und das Vorlesen eines Sachbuches auch für den Vorleser zum Genuss.