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Philip Kerr, Winterpferde, Rowohlt 2015 € 16,99

Das Buch spielt im Zweiten Weltkrieg im Jahr 1941 in der Ukraine. Es geht um ein jüdisches Mädchen names Kalinka. Kalinka ist aus Dnipropetrowsk geflohen, wo ihre Familie von Deutschen getötet wurde. Sie gelangt u de Naturreservat Askania-Nova, wo der Tierpfleger Max als Einziger geblieben ist, nachdem die deutschen SS-Truppen das Reservat eingenommen haben und als Stützpunkt benutzen. Max liebt Tiere sehr. Vor allem mag er aber die Prezwalski Pferde. Sie sind sehr seltene, schlaue und scheue Urpferde, vor denen Max großen Respekt hat. Kalinka versteht sich gut mit den Pferden. Aber eines Tages werden einige Pferde von den Deutschen erschossen. Kalinka kann sich mit dem Leithengst Temüdschien und der Stute Börte retten. 

Max entdeckt Kalinka und die Pferde. Er hilft ihnen sich zu verstecken und zu fliehen. Für die Flucht gibt er Kalinka auch seinen treuen Wolfshund Taras. Die SS-Leute finden den Judenstern von Kalinka, den Max verstecken wollte und verfolgen sie. Auch Max bleibt nicht ungestraft. Ich fand das Buch super, weil es gut geschrieben ist und man sich gut in die Personen hineinversetzen kann. Außerdem ist es spannend. Man sieht auch, wie es damals im Kriege gewesen sein muss. Das Naturreservat und die Pferde gibt es wirklich. Die Geschichte ist erfunden. Sie fühlt sich jedoch sehr realistisch an.