kuhlmann

Unser erstes Interview auf der Frankfurter Buchmesse galt dem Autor und Illustrator Torben Kuhlmann. Als wir die Halle 3 betraten, war das Erste, was uns besonders auffiel, ein große Plakat mit einer riesigen Maus auf. Hier war der Stand des Nord-Süd Verlages, wo wir uns dann auch gleich mit Torben Kuhlmann für ein sehr interessantes Interview trafen.

Bücherfresser: Sind Mäuse ihre Lieblingstiere? Torben Kuhlmann: Ja, klar.
BF: Warum sind Sie nicht Astronaut geworden? TK: Ich bin ein besser Geschichtenschreiber als Maschinenerfinder.
BF: Wann haben Sie erkannt, dass Sie Zeichner werden wollen? TK: Schon als Kind habe ich den Stift in der Hand lieber gemocht, als einen Fußball rumzukicken.
BF: Welchen Charakter hat Amstrong? TK: Der Leser soll sich daraus selber eine Geschichte machen.
BF: Was kommt zuerst Geschichte oder Zeichnung? TK: Erst mache ich mir Ideen, dann verwirkliche ich sie in Zeichnungen.
BF: Haben sie vor noch ein Buch rauszubringen? TK: Ja, ich brüte gerade wieder über eine neue Maus-Geschichte aus.
BF: Wie groß sind Ihre Bilder im Original und in welcher Technik fertigen Sie sie? TK: Die Bilder sind ungefähr so groß wie im Buch und ich zeichne mit Bleistift, Aquarell-Stiften und mit Stabilos.
BF: Wie viele Bände der Mauseluftfahrt wird es geben? TK: Wahrscheinlich wird es eine Triologie.
BF: Und der dritte Teil? TK: ...wird wahrscheinlich ein Science Fiction.
BF: Haben Sie Gemeinsamkeiten mit der Maus? TK:Ja, als Kind war auch ich Schrottsammler.
BF: Kommen sie in ihrem Buch auch vor? TK: Haha, klar! Ich hab mich mal verkleidet und stand 3 mal für mich Modell.
Dass Interview war sehr schön, da es total lustig und amüsant war. Die Bücher von Torben Kuhlmann sind jetzt schon auf 20 Sprachen erhältlich, weshalb ein Engländer zu unserem Kreis kam und Herr Kuhlmann musste eine gefühlte Stunde mit seinen Büchern Pose stehen, der Fan war so aufgeregt, dass er, als er sich verabschieden wollte, über die Bücher fiel und vor Torben am Boden lag. Dann verzog er sich schnell. Was für ein toller Start in die Messetage. Danke, Torben, für dieses Interview.