Buchmesse-frankfurt-2015
Ich hab da mal eine Frage...? Das große Highlight aller Bücherfresser ist der Besuch der Frankfurter Buchmesse. Vorbereitete Interviews und Pressetermine, spontane Gespräche und Begegnungen. Geschäftiges Arbeiten in kuscheligem Gedränge Die Buchmesse kann süchtig machen. Am Morgen im Zug bekamen wir von Katrin die Info, dass unser erster Termin ein Treffen mit der österreichischen Autorin Irmgard Kramer sein würde. Am Ende der Welt traf ich Noah ist ihr erster Jugendroman. Er basiert auf familiären Erlebnissen, die sie vor langer Zeit aufgeschrieben hatte. Wie man von dem Wunsch zu schreiben zur Autorin werden kann, erzählte sie uns mit viel Leidenschaft und Herzblut. Vom ehemaligen Hanser Kinderbuchverleger Friedbert Stohner erfuhren wir einiges über das Büchermachen. Er verriet uns auch, dass wir mit Franz Hohler viel Spaß haben würden, wenn er Schwytzerdütsch spräche.

Das probierten wir gleich aus und erfuhren viel über erfundene Sprache, Rhythmus und Reim und das Schreiben von Kurzgeschichten. Bei Gerstenberg saßen wir gemütlich auf Gras und unterhielten uns mit dem niederländischen Autor Jean Paul Schutten und der Illustratorin Floor Rieder. Das Team verriet uns, dass nach dem Buch Evolution, welches für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2015 nominiert wurde, in den Niederlanden ein neues, gemeinsames Buch über den menschlichen Körper erscheinen wird. Kurz vor der Preisverleihung noch schnell ein Interviewtermin mit der Süddeutschen Zeitung und dann wurde es Ernst. 1500 Zuschauer hatten sich im Saal Harmonie versammelt. Nun waren wir schon 14 Stunden auf den Beinen, ans Bett dachten wir aber noch nicht. In der Kulturschänke bei JochenTill (unser Übernachtungsdomizil) erwarteten uns die Zeichner Falk Holzapfel und Steffen Gumpert. Das Höchtster Tageblatt wollte auch ein Interview und am Ende besuchte uns noch die Bürgermeisterin von Sulzbach Renate Wolf. Berühmt sein ist ganz schön anstrengend. Samstag: Ein Abschlussfoto mit Jochen Till. Eine Baustelle auf der S-Bahnstrecke beschehrt uns Warten und häufiges Umsteigen. Wir fühlten uns ganz wie daheim. Zufällig haben wir ein paar Bücher dabei...