Auf der Suche nach Geschichten: Interview mit Joke van Leeuwen

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Wir trafen uns mit Joke van Leeuwen im Verlag Gerstenbergs dort platzierten wir uns an einem Stehtisch und interviewten die Niederländerin.

Bücherfresser: Wie sind sie auf die Ideen ihrer Kinderbüchern gekommen? Joke van Leeuwen: Das Buch "Frederik"  hat familiärem Ursprung, bei "Weißnich" saß ich viel am PC und experimentierte. Das Buch "ABC" entstand, da ich eine Austellung mit Buchstaben machte.

Ohne Ticket Zug fahren: Interview mit Dirk Reinhardt über TrainKids

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Wir trafen Dirk Reinhardt auf der Buchmesse in Frankfurt.

Bücherfresser: Wie sind sie auf die Idee gekommen das Buch zu schreiben? Dirk Reinhardt: Über eine Reportage in der Zeitschrift GEO, dort hatte ein Reporter aus den USA einen Jungen, er hies Enrike, ein Stück begleietet und ein paar Fotos gemacht.
Bf: Wie haben Sie ihre Informationen bekommen? DR: Ich war selber in Mexiko und habe dort viele Leute befragt und auch im Internet recherchiert.
Bf: Das heißt, Sie kennen ein Trainkid persönlich? DR: Ja ich habe viele Trainkids persönlich kennen gelernt.

“ Ich liebe Bücher die hoffnungsvoll sind“. Interview mit Anna Woltz

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Mit Anna Woltz trafen wir uns auf der Frankfurter Buchmesse am Stand des Carlsen Verlages. Nach den Standardfragen entfachte ein großes Thema unser Gespräch, welches auch Thema ihrer Bücher ist: Wie erleben Kinder die Trennung ihrer Eltern?

Bücherfresser: Was ist ihr Lieblingscharakter aus dem Buch Gips? Anna Woltz: Die Hauptfigur Fitz.
Bf: Wie sind sie auf diese Geschichte gekommen? AW: Meine Schwester ist Ärztin. Sie hat mir immer viele Geschichten übers Krankenhaus erzählt. Ich fand das dann so spannend, dass ich über das Thema ein Buch schreiben wollte.

Auch ich war ein Schrottsammler: Torben Kuhlmann und die Mäuseraumfahrt

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Unser erstes Interview auf der Frankfurter Buchmesse galt dem Autor und Illustrator Torben Kuhlmann. Als wir die Halle 3 betraten, war das Erste, was uns besonders auffiel, ein große Plakat mit einer riesigen Maus auf. Hier war der Stand des Nord-Süd Verlages, wo wir uns dann auch gleich mit Torben Kuhlmann für ein sehr interessantes Interview trafen.

Interview mit zwei Wienerinnen, die sich zusammen Anna Pfeffer nennen

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Hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer stehen zwei interessierte Frauen, die schon als Jugendliche befreundet waren. In dem Interview mit ihnen erfahren wir zum Beispiel, weshalb sie Anna Pfeffer gewählt haben. In ihrem Buch „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ haben die beiden sich ausführlich mit dem Tod auseinandergesetzt: Emy gibt jeder nervigen Person in Gedanken eine Todesart, wobei sie den allernervigsten Jungen kennenlernt.

Frankfurter Buchmesse 2016

Die Niederländer kamen und Deutscher Jugendliteraturpreis der Jugendjurys ging an unsere Nominierung. Peer Martins "Sommer unter schwarzen Flügeln".

 

Bodyguard-Autor Chris Bradford sprengt seine Fesseln

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Wir haben uns mit den Fahrrädern vor dem Buchpalast getroffen und sind dann alle zusammen zum Verlagsgebäude von Random House gefahren. Es war riesig. Drinnen mussten wir nur ein paar Minuten warten und dann wurden wir von Sebastian Menacher in Empfang genommen. Wir sind alle die Treppen hoch zu den Büros des cbj Verlages gegangen. Dort wartete Chris Bradford schon auf uns. Da er kein Deutsch konnte, haben wir uns auf Englisch unterhalten. Am besten fand ich immer noch die Stelle, wo wir ihn gefragt haben, ob er sich denn wie Connor (Hauptfigur in Bradfords Bodyguard Serie) befreien kann.

In Bodyguard 3 wird am Anfang gesagt das man Kabelbinder mit einem kräftigen Schlag an die Hüfte aufbrechen kann, wir hatten Kabelbinder dabei und fesselten ihm die Hände, und wirklich, er hat den Kabelbinder einfach zerschlagen! Paul

Über Musikbegabung, Leiden & Leidenschaft

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Wir sind mit Claudia Schreiber für ein Interview im schönsten Leipziger Messerummel verabredet. Die Tische und Stühle sind alle besetzt. Wir finden ein freies Eckchen am Boden. Claudia Schreiber zeigt sich praktisch und unkompliziert. Wir kommen schnell ins Gespräch über ihr neues Buch, dass uns zur musikalisch hochbegabten Clara führt.

Bücherfresser: Wie lange haben Sie für das Buch recherchiert? Claudia Schreiber: Lange, insgesamt eineinhalb Jahre! Ich habe Konzerte besucht und Interviews mit begabten Kindern und Musikern geführt.
BF: Waren die kursiven Gedankengänge so geplant? CSch: Das Lektorat fand, Claras Gedankengänge sollten gekennzeichnet werden. Ich wollte eine unvermittelte Stimme Claras, die ein bisschen mit sich selbst redet.
BF: Spielen sie selbst ein Instrument? CSch: Ja, ich spiele Klavier und Geige, wie Clara. Ich kann es aber nicht ertragen vor Publikum zu spielen, ich spiele lieber nur für mich. Ich find es fantastisch wie die Pianisten ohne Nervosität ihre Stücke auswendig vorspielen können.

Ursula Poznanski: Die Königin des Spiels

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Freudiges Wiedersehen mit Ursula Poznanski. Sie gehörte zu den wenigen JugendbuchautorInnen, die schon am Donnerstagmorgen in Leipzig gesichtet werden konnten. Wir hatten noch ein Stündchen Luft vor den ersten Proben und sie kam am Stand vorbei, so entstand dieses spontane Interview:

Bücherfresser: Warum haben sie sich entschieden mit "Fünf" ein Buch für Erwachsene zu schreiben? Ursula Poznanski: Als ich die Idee zu "Fünf" hatte, war mir sofort klar, dass es kein Jugendbuch wird und mein Agent hat sein Ok gegeben einen Roman für Erwachsene zu schreiben.
BF: War das Ende von "Saeculum" schon von Anfang an so geplant? UP: Ja, ich plane meine Enden nämlich immer. Spontane Enden gibt es bei mir nicht. Sonst könnte ich keine falschen Hinweise legen, außerdem brauche ich irgendwas worauf ich hinschreiben kann.
BF: Haben sie für "Erebos" selbst Online Rollenspiele gespielt? UP: Nein, ich habe es mir überlegt, aber mich dagegen entschieden. Ich wollte mein eigenes Spiel schreiben und keines, dass einem anderen zu ähnlich ist.

Afrikakrimi für Kinder

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Wir treffen Kirsten Boie auf dem Kinder-Krimi-Festival und nutzen die Gelegenheit, ihr gleich ein paar Fragen zu stellen.

Bücherfresser: Ihr neues Buch "Thabo" spielt in Swasiland, Afrika. Haben Sie schon mal ein Nashorn gesehen? Kirsten Boie: Ja, in einem Safari-Park. Ich bin regelmäßig in Swasiland, weil ich dort mit einer Stiftung Waisenkinder unterstütze.
BF: Wie kamen Sie auf die Idee zu diesem Buch? KB: Diese Idee bekam ich auf einen meiner Besuche. Momentan werden in Afrika viele Nashörner tötet, um ihr Horn als Medizin zu verkaufen. Man zahlt für das Nashornpulver fast so viel wie für Gold.
BF: Sind die ganzen afrikanischen Wörter echt, oder haben Sie sich die Wörter ausgedacht? KB: Die sind echt. Ich hatte in Sansibar eine Frau, die ich nach der Übersetzung von Wörtern fragen konnte. Sie wollte allerdings immer, dass ich keine schlimmen Wörter schreibe
BF: Wie alt ist Thabo eigentlich? KB: Ich habe es im Buch nicht ausgesprochen, aber beim Schreiben habe ich ihn mir als 12-jährigen vorgestelllt.
BF: Kennen Sie ein Kind, dass Thabo heißt? KB: Nicht direkt. Aber Thabo ist kein ungewöhnlicher Name.
BF: Gibt es schon einen zweiten Band? KB: Noch nicht. Ich schreibe daran. Voraussichtlich wird er im September erscheinen.

Interview mit der Lektorin Kerstin Kempf

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Wir sind zu Besuch im Mixtvision Verlag und haben die Gelegenheit mit der Lektorin Kerstin Kempf über ihre Arbeit zu sprechen.

Bücherfresser: Im Januar erscheint bei mixtvision „Eins“ von Sarah Crossan. Das Buch hat ein sehr ungewöhnliches Thema. Wie ist kam es dazu? Kerstin Kempf:Die Autorin hat mir erzählt, dass sie durch Zufall eine Reportage über siamesische Zwillinge gesehen hat. Das hat sie total fasziniert. Dann hat sie angefangen zu recherchieren bei Ärzten, Krankenhäusern und Vereinen. Mit siamesischen Zwillingen selbst konnte sie nicht so oft sprechen, weil die meisten keine Aufmerksamkeit von der Öffentlichkeit wollen.

Tom Leveen – spontan und awesome

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Für Tom Leveen braucht es nur ein wenig Spontanität. Wir trafen ihn zum Interview in unserem Lieblingscafé am Wiener Platz, Stadtführung inclusive für den Autor aus Phoenix, Arizona, der mit seiner Frau zum ersten Mal Deutschland besuchte. Er ist aus Phoenix, Arizona, und mit seiner netten Frau in Deutschland auf Lesereise. In Amerika sind sieben seiner Bücher erschienen, in Deutschland leider nur zwei, Party und sein neuestes Buch Ich hätte es wissen müssen.

Torsten Nesch bei Mixtvision

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Wir flitzen durch den strömenden Regen die Leopoldstraße entlang. Hier irgendwo soll sich der kleine aber feine Mixtvision Verlag befinden. Das Haus ist eine große Baustelle. Da zehn Bücherfresser unmöglich in den Fahrstuhl passen, nehmen wir die verwinkelten Treppen bis in den dritten Stock. Regenschirme und Gummistiefel bleiben besser vor der Wohnungstür. Wir hatten nicht erwartet, dass sich dahinter so großzügige, moderne Räumlichkeiten eröffnen würden. Gleich im Eingang bleiben wir an der Präsentationswand für Bücher hängen.  Ein langer Tisch zieht durch die Eingangshalle. Ein interessanant gestalteter Raum für Kunst mit Kaktus. Die Büros wirken trotz der dunklen Abendstunde durch ihre Glaswände lichtdurchflutet.

Ein Prinz besucht den Buchpalast

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In seinen Biographien deckt Alois Prinz ein großes Spektrum an Menschen ab. Er schreibt über Hermann Hesse, Hannah Arendt bis hin zu Ulrike Meinhof, sowohl über "gute" als auch über "böse" Menschen. Diese Menschen haben oft ähnliche Voraussetzungen im Leben, und kommen irgendwann an einen Punkt, an dem sie sich für eine Richtung entscheiden müssen. Dann wird es interessant für ihn, auch wenn er sich bei einigen Biographien erst zum Schreiben überwinden musste, wie etwa bei Jesus: Wie schreibt man über eine Figur, bei der jeder sofort ein Bild im Kopf hat?

Interview mit einer Fantasy Queen: Victoria Aveyard

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Auf der Frankfurter Buchmesse trafen wir die junge Autorin Vicotia Aveyard, deren erstes Buch "Die rote Königin" sehr gut gefallen hat. Es ist der Auftakt einer Fantasy Trilogie

Bücherfresser: Wann haben sie sich dazu entschieden, Schriftstellerin zu werden? Victoria Aveyard:
Schon als ich klein war. Ich schrieb mit meiner Freundin Kurzgeschichten. Und später, in der Highschool, folgten dann Drehbücher. Irgendwann fing ich dann aber an, mich an mein Buch („Die rote Königin“) zu setzen und war nach neun Monaten damit fertig!!!
BF: Welche Themen interessieren Sie? VA: ACTION.. wie Jurassic Park und große, beeindruckende Welten!
BF: Was sind ihre Inspirationen? VA: Harry Potter, Stephan Spielberg: Er kann so tolle Geschichten erzählen, die wichtig sind und zudem unterhalten. Denn letztlich ist ja auch mein Auftrag, meine Leser zu unterhalten.

Edvard van de Vendel: Vom Vorlesen zum Schreiben

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Am Stand von Gerstenberg trafen wir Edward van de Vendel, der dieses Jahr mit Lena und das Geheimnis der blauen Hirsche in der Kategorie Kinderbuch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert worden ist.

Bücherfresser: Lena kriegt in dem Buch Besuch von dreizehn kleinen Hirschen. Warum gerade Hirsche? Edvard van de Vendel: Das weiß ich auch nicht so genau. Normalerweise schreibe ich zuerst einen Text und dann malt jemand die Bilder dazu. Hier war das anders herum. Der Zeichner Mattias de Leeuw hat etwas gemalt und ich fand das so schön, dass ich eine Geschichte dazu schreiben wollte. Außerdem klingt das auf Niederländisch so poetisch, da heißt das Buch „Dertien rennende hertjes“.
BF: Und warum sind die Hirsche blau? EvdV: Der Stift von Mattias war damals blau. Ich finde, es ist eine sanfte und leuchtende Farbe. Und der Löwe von Lenas Bruder Raff musste schwarz sein, weil er schwierig ist. Außerdem ist schwarz gefährlich. Raff hat deswegen auch nur ein Tier und das kann er nicht kontrollieren. Oft war Mattias mit den Illustrationen viel schneller als ich und dann musste ich ihm sagen:

Interview mit Friedbert Stohner

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Bei unserem ersten Termin auf dem Buchmesse treffen wir den ehemaligen Verlagsleiter des Hanser Kinderbuch Verlages und Autoren Friedbert Stohner.

Bücherfresser: Wenn Sie zehn Jahre in die Vergangenheit reisen könnten, würden Sie dann irgendetwas in Ihrem Leben ändern wollen? Friedbert Stohner: Nein. Wenn ich etwas ändern wöllte, würde ich denken, dass ich mein Leben in den Sand gesetzt hätte.
BF: Von damals auf heute geblickt: Was hat sich verändert? FS: Die Leser haben sich verändert und Bücher sterben schneller.
BF: Sie haben zwei Bücher mit Tieren als Hauptfiguren geschrieben. Wie kamen Sie auf die Idee? FS: Ich war im Zivildienst. Da hat ein Professor gefragt, ob jemand die Versuchhamster nehmen möchte, die sonst als Futter geendet wären. Ich haben einen mitgenommen. Nach einiger Zeit kam mir die Idee und ich habe "Ich bin hier bloß der Hamster" geschrieben. Bei dem Ponybuch hat mich der Verlag gefragt. Am Anfang wollte ich nicht, aber dann habe ich es doch geschrieben.
BF: Sind Sie selber mal geritten? FS: Ja, ein Freund hat mich mal mitgenommen, aber Spaß hat es mir nicht gemacht. Ich fand es aber interessant mal aus der Sicht des Tieres zu schreiben.
Danke für das Gespräch.

Jan Paul Schutten: Ich will immer alles wissen

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Unser Treffen mit Jan Paul Schutten begann damit, dass ich eine halbe Stunde zu früh am Stand war. Als die anderen kamen, waren wir zwei schon fertig mit dem Interview. Zum Glück war das kein Problem. Sein Buch Evolution wurde 2015 von der Kritikerjury für den DJLP in der Kategorie Sachbuch nominiert. Ich finde das Buch sehr gut, weil es dieses sehr komplexe Thema gut verständlich erklärt. Das wird anhand von vielen tollen Fragen und Antworten und passenden Beispielen erklärt. Illustriert wurde das Buch von Floor Rieder.

Bücherfresser: Warum wollten sie ein Sachbuch schreiben? Jan Paul Schutten: Weil ich sehr neugierig bin. Ich will immer alles wissen.

Tod durch Wespenstich

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Am Hanser-Stand trafen wir am 17. Oktober 2015 den schweizer Kabarettisten, Satiriker und Kinderbuchautor Franz Hohler. Hohler war vor dem Interview bei uns vor allem durch seine eher brutalen Kurzgeschichten für Kinder bekannt; in „Der unternehmungslustige Prinz“ beispielsweise hackt jener Prinz zwei alten Damen an der Bushaltestelle einfach die Köpfe ab, weil sie sich über seine Kleider lustig machen.

Dementsprechend groß war unsererseits auch der Andrang, den Autor dieser liebenswürdig komischen Geschichten zu treffen. Von Friedbert Stohner, den wir zuvor ebenfalls am Hanser-Stand getroffen hatten, bekamen wir einen Insider-Tipp, und so kam es dann dass Hohler das Interview spontan mit seiner Wiedergabe des „Berndeutschen,“ einer Satire der schweizerischen Sprache basierend auf einem bestimmten Dialekt, begann. Aber natürlich waren wir ja nicht (nur) zum Geschichten hören gekommen, und so hatten wir natürlich auch einige Fragen an Franz Hohler im Gepäck.

Frankfurter Buchmesse 2015

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Ich hab da mal eine Frage...? Das große Highlight aller Bücherfresser ist der Besuch der Frankfurter Buchmesse. Vorbereitete Interviews und Pressetermine, spontane Gespräche und Begegnungen. Geschäftiges Arbeiten in kuscheligem Gedränge Die Buchmesse kann süchtig machen. Am Morgen im Zug bekamen wir von Katrin die Info, dass unser erster Termin ein Treffen mit der österreichischen Autorin Irmgard Kramer sein würde. Am Ende der Welt traf ich Noah ist ihr erster Jugendroman. Er basiert auf familiären Erlebnissen, die sie vor langer Zeit aufgeschrieben hatte. Wie man von dem Wunsch zu schreiben zur Autorin werden kann, erzählte sie uns mit viel Leidenschaft und Herzblut. Vom ehemaligen Hanser Kinderbuchverleger Friedbert Stohner erfuhren wir einiges über das Büchermachen. Er verriet uns auch, dass wir mit Franz Hohler viel Spaß haben würden, wenn er Schwytzerdütsch spräche.